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Patientengedichte

Hier finden Sie eine Auswahl an Patienten-Gedichten, die uns besonders gefallen hat. Die Zustimmung zur Veröffentlichung liegt uns vor.

Wie in meinem Leben ...

 „Alles kommt zu Dir zurück – so wie das Meer …“ hat sie gesagt.
Ich gehe zum Meer, um es zu sehen, um zu sehen, dass es da ist.
Um über ein Gespräch nachzudenken, mir Gedanken zu machen, Stichpunkte zu sammeln.
Der Weg dorthin ist anstrengend, mühsam, weil ich gegen einen starken Wind ankämpfen muss.
Aber ich gehe weiter, weil ich das Meer sehen möchte.
Dann bin ich endlich dort, aber es ist nicht da – alles weg – wie in meinem Leben, denke ich.
Ich habe keinen Gedanken, keine Stichpunkte gesammelt, weil der Sturm mir so stark um die Ohren pfeift, dass er selbst den Gedanken mit sich reißt, ich ihn nicht halten kann.
Ich stehe, beuge mich nach vorn und brauch viel Kraft um dem Sturm, der Stark gegen meine Brust presst, entgegen zu halten – aber ich stehe!
Plötzlich denke ich wieder! – wie in meinem Leben.
Nachdem ich eine Weile dem Sturm getrotzt habe biege ich nach links, denn da ist der Weg.
Der Sturm ist jetzt gar nicht mehr so stark, kostet mich gar nicht mehr so viel Kraft und macht mich nicht mehr so taub.
Ich gehe eine Weile diesen Weg, auch wenn das Meer noch nicht da ist, der Sturm noch an mir zerrt – aber ich gehe!
Irgendwann bleibe ich stehen, sehe das Meer und ich weiß es kommt zurück.Es braucht noch seine Zeit, aber es kommt zurück.
Dann gehe ich wieder nach links, denn da ist der Weg – da ist mein Weg!
Und dann spüre ich auf einmal, wie der Wind mir am Rücken stärkt wie er mich vorantreibt – und ich gehe!
Und dann drehe ich mich kurz um, zwinkere dem entfernten Wellen zu und gehe weiter der Sonne entgegen ...

wie in meinem Leben ...

 

FRIESENHÖRN

In Friesenhörn, das kann man sagen, die Mütter keine Sorgen plagen.
Man wird bekocht, versorgt, gestärkt, Probleme werden auch geklärt.
Man hält sich fit bei Spiel und Sport, kurz: man mag ja nicht mehr fort.
Vom lieben "Jan" gut informiert, sind Abenteuer garantiert.
Die Patientenbetreuung ist so strukturiert, dass alles prima funktioniert.
Und gibt es doch mal ein Problem, wird es gelöst im Handumdrehn.
Was mag ich zur Physio-Truppe erzählen? Es geht da nicht immer nur ums Quälen!
Nein, denn bei aller Anstrengung heißt's: "Alle mal lächeln, ich bitte darum!".
Und was ist mit den Kindern los? Die strahlen in der Oase bloß!
Sind am Basteln, Spielen, Lachen - lauter tolle Sachen machen.
Doch wenn der Wind mal heftig pustet, und man darauf dann hustet, und fühlt sich schnupfig, krank, lädiert, das Ärzteteam einen kuriert!
Quälen dich Sorgen von Kopf bis zum Zeh? Dann nix wie hin zum "PSD"!
Ein offenes Ohr, ein freundlicher Blick - gute Gespräche mit Gefühl und Geschick.
Der Technische Dienst steht seinen Mann, es gibt einfach nichts, was der nicht reparieren kann!
Das Reinigungsteam alles sauber macht, und dabei ganz vergnüglich lacht!
Zum Schluß - man darf es nicht vergessen: Ein Hoch auf das wirklich leckere Essen.
Gesund gekocht hielt es uns fit, das Menü für die Mütter war dann der Hit!

Genug nun der Worte, nur eines noch: Das Friesenhörn-Team, es lebe hoch!!!