Aktuelle Informationen vom 01.06.2021 für Familien mit Kindern unter 3 Jahren

Liebe Patientinnen und Patienten!

mit Blick auf die weiterhin an uns gestellten Anforderungen der Gesundheitsämter bzgl. Abstand, Gruppenbildung, Hygiene- und Quarantänebestimmungen mussten wir uns zum Wohle der uns anvertrauten Patienten/innen und Mitarbeiter/innen bis auf Weiteres dazu entscheiden, Mütter und Väter mit Kindern unter 3 Jahren in den nächsten Monaten nicht aufzunehmen.

Wir bedauern außerordentlich, die geplante Eltern-Kind-Maßnahme in unserem Hause absagen bzw. auf einen späteren Zeitpunkt verschieben zu müssen. Es ist uns bewusst, dass diese Nachricht für Sie belastend und unverständlich sein kann, doch wir möchten Ihnen erklären, warum wir diese Entscheidung zum Schutz der Kinder und Erwachsenen getroffen haben:

  • Bezüglich der Virusmutationsformen von SarsCov 2 gibt es noch keine Studien und veröffentlichte Beurteilungen über Erkrankungshäufungen bei Kleinstkindern. Medizinisch sind allerdings Fälle von an Covid 19 schwersterkrankten Säuglingen und Kleinstkindern bekannt. Die Spät-Folgen einer Covid 19-Erkrankung im Kleinstkindalter sind noch völlig unklar.
  • Üblicherweise überwinden die Kleinstkinder jedoch die Erkrankung an Covid 19 mit geringen Symptomen, sodass möglicherweise viele ungetestet und damit unentdeckt bleiben. Durch noch nicht stabil ausgebildete Immunsysteme bestehen bei Kleinstkindern regulär erhöhte und wiederkehrenden Infekthäufungen. Auch ist die Virusverbreitung durch diese Altersgruppe sehr wahrscheinlich, insbesondere da sie keine Masken tragen und die Hände- und Hustenhygiene nicht oder nicht konsequent eingehalten werden kann.
  • Wir schätzen die Aufnahme von Kleinstkindern zum derzeitigen Stand der Pandemie in erster Linie als eine Gefahr für Ihr Kind selbst ein, da keine gesicherten Erkenntnisse - wie oben beschrieben - bestehen.
  • In zweiter Linie ist die Gefahr der Ausbreitung der Corona-Viren innerhalb der Klinik gegeben, da Kleinstkinder kein Hygienekonzept einhalten können.

Aus den vorgenannten Gründen sehen wir derzeit keine Sicherheit für die Unterbringung und Betreuung der Kleinstkinder (1 - 2jährige) in unseren Kliniken.

Wir sind uns bewusst, dass andere Kliniken in dieser Hinsicht andere Grundsätze vertreten, möchten aber den hohen Standard der gesundheitlichen Sicherheit für die Gesamtheit der anwesenden Patienten und Mitarbeiter in den Friesenhörn-Nordsee-Kliniken unbedingt gewahrt sehen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie zu einer anderen Zeit in den vollen Erholungswert einer Maßnahme mit Kleinstkindern begleiten zu können.

Bitte informieren Sie Ihre Krankenkasse über den Sachverhalt und bemühen sich bei Bedarf eine Verlängerung Ihrer Kostenzusage.

Für Fragen stehen wir Ihnen gern unter unserer Telefonnummer 0 44 61 – 94 94 94 zur Verfügung.

Bleiben Sie gesund!

 

Mit herzlichen Grüßen von der Nordsee

Ihre Geschäftsführung & Belegungsteam

der Friesenhörn-Nordsee-Kliniken GmbH

Aktuelle Information - Impftermin 10.03.2021 - Hinweise zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes

Wir alle tragen Verantwortung – wir tragen für Sie und uns Mund-Nasen-Schutz in Friesenhörn!

 

Im gesamten Bereich der Friesenhörn-Nordsee-Kliniken, d. h. in allen Gebäuden sowie im gesamten Außenbereich inkl. der Wege zu den Häusern tragen Patientinnen und Patienten (Erwachsene und Kinder) sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) für die eigene Sicherheit und für die Sicherheit der Mitmenschen! 

  • MNS bedeutet OP-Maske oder FFP2-Maske – keine Alltagsmaske.
  • Der MNS wird auch getragen, wenn Sie vor einer Plexiglasscheibe einer Rezeption stehen! 
  • Der MNS wird bis in den Speisesaal getragen und darf nur am Tisch abgelegt werden. Sobald Sie sich vom Platz erheben, ist die Maske anzulegen! 
  • Der MNS wird bis zum eigenen App. getragen und darf im App. abgelegt werden.
  • Der MNS wird bis zum Therapieraum getragen und darf ggf. nach Aufforderung des Thera-peuten abgelegt werden. Dies ist nur in vereinzelten Einzel-Therapien möglich. Auch bei Gruppentherapien, welche ausschließlich in Kohorten / Gruppen mit gleichfarbigen Arm-bändern stattfinden, darf der MNS nur abgelegt werden, wenn Sie an Ihrem Platz sitzen und der Therapeut Sie auffordert – der Mindestabstand von 1,5 m muss jedoch eingehalten werden. 
  • Der MNS wird bis zur Kinderbetreuung getragen - in der Betreuungs-Gruppe darf der MNS ab Montag nach Anreise abgelegt werden. Abstand muss nach Möglichkeit einge-halten werden. Dies gilt auch für Spielkontakte innerhalb der Kohorte in der Freizeit.

In der Freizeit (Erwachsene)

  • Eine Kohorte = Gruppe mit gleichfarbigen Armbändern darf sich untereinander im Außenbereich der Klinik treffen – muss aber den Mindestabstand von 1,5 m einhalten, damit der MNS abgelegt werden kann.  
  • Wenn Mütter, Väter, Kinder anderer Kohorten oder Mitarbeiter dazukommen, muss der MNS umgehend aufgesetzt werden!  
  • Bei unvermeidbaren Kontakten/Begegnungen mit anderen Kohorten mit andersfarbigen Armbändern ist der Mindestabstand von allen Personen inkl. Kindern unbedingt immer einzuhalten und der MNS zur Wahrung der eigenen Sicherheit und der Sicherheit anderer zu tragen! 
  • K1-Kontakte gilt es in jedem Fall auch innerhalb der Kohorte zu vermeiden.  
    K1-Kontakt bedeutet: länger als 15 Minuten körpernaher Kontakt ohne MNS 
    ALSO: Immer mindestens 1,5 m Abstand, sonst MNS
  • Im Falle einer Kontaktverfolgung durch das Gesundheitsamt würden K1-Kontakte von Quarantänen betroffen sein!

Akutelle Information vom 01.06.2021 Die Corona-Pandemie ist noch nicht bewältigt

Liebe Patientinnen und Patienten,

auch wenn die Corona-Infektionszahlen aktuell stark sinken, ist die Corona-Pandemie leider noch nicht bewältigt. Zu unklar sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Wirkung der Impfstoffe oder zur Einschätzung der Immunität und zu groß ist die Unsicherheit zur Beurteilung der indischen Corona-Variante B.1.617.

Wir werden daher in den Kliniken auch noch in den kommenden Wochen / Monaten mit der Pandemie leben und zur Verhinderung von Infektionsketten die bekannten Abstands- und Hygieneregeln einhalten müssen.

Zudem haben wir immer noch das mit dem Gesundheitsamt abgestimmte Hygienekonzept zu berücksichtigen, das eine Trennung der Patienten in Kohorten vorsieht und welches insbesondere die aufzunehmenden Kinder (unter 12 Jahren) betrifft, die in absehbarer Zeit nicht geimpft werden können. Somit müssen wir bis auf Weiteres die Zahl der Kinder in der Klinik beschränken, was unmittelbaren Einfluss auf die Zahl der aufzunehmenden Familien hat.

Wir setzen die Anforderungen im Sinne der Gesundheit der uns anvertrauten Patienten und unserer Mitarbeiter:innen um und wir blicken mit Sorge auf andere Mutter-/Vater-Kind-Einrichtungen, die in diesen Tagen Ihren Betrieb wegen eines diffusen Infektionsgeschehens von Amts wegen einstellen mussten.

Daher bitten wir um Ihr Verständnis für unser Vorgehen. Hoffen wir gemeinsam auf ein gutes Ende der Pandemie und eine Rückkehr zu einer, wie wir glauben, neuen Normalität im Bereich der Gesundheitsversorgung für Mütter/Väter und Kinder.

Ihre

Geschäftsführung und das Mitarbeiterteam der Friesenhörn-Nordsee-Kliniken

Nordseeheilbad Horumersiel & Nordseebad Dangast

Aktuelle Informationen vom 21.10.2020 Aktuelles zur Anreise und zum Klinikalltag

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

das Robert-Koch-Institut (RKI) informiert täglich über das gestiegene Infektionsgeschehen und über neue Infektionsherde in Deutschland, die sich zu Risikogebieten entwickelt haben.

Mit unseren klinikorientierten, erweiterten Hygienemaßnahmen ist es uns bisher sehr gut gelungen, Eltern und Kindern eine sichere, neue Konzeption in einem funktionierenden Klinikbetrieb anzubieten, das zu einer hohen Zufriedenheit und sehr guten Therapieerfolgen führt. Zudem sind aufgrund der erweiterten Hygiene keinerlei interkurrente Infekte aufgetreten sowie bislang kein einziger positiver Corona-Fall.

Um diese Sicherheit und Gesundheit unserer Patienten und Mitarbeiter weiterhin zu gewährleisten, fordern wir Patienten aus besonders betroffenen Gebieten (Kommune, in der lt. RKI in den letzten 7-Tagen 50 oder mehr Covid-19-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner gemeldet wurden) auf, einen negativen Corona-Test vor Aufnahme beizubringen.

Das bedeutet konkret für Ihre Anreise: Sie können derzeit unter Einhaltung der bekannten Hygiene- und Abstandsregeln und unter Berücksichtigung unserer Hausordnung zu uns kommen, wenn Sie:

  1. aus keiner Region kommen, für die das Robert-Koch-Institut aktuell eine besondere Auffälligkeit festgestellt hat (7-Tages-Inzidenzwert ab 50 je 100.000 Einwohner) oder als Risikogebiet ausgewiesen ist (Urlaubsrückkehrer).
  2. nicht behördlich unter Quarantäne gestellt wurden (z. B. bei Rückkehr aus Risikogebieten im Ausland).
  3. Sie innerhalb der letzten 14 Tage vor Anreise mit niemandem im Kontakt waren, bei dem eine Covid-19-Infektion festgestellt wurde.
  4. in Ihrem unmittelbaren Umfeld (im Kontakt stehende Angehörige, Schule der Kinder, Arbeitsort, Freunde, etc.) derzeit kein Covid-19-Verdachtsfall aufgetreten ist, von dem auch Sie betroffen sein könnten.
  5. oder Ihr Kind/Ihre Kinder bei Anreise nicht an Symptomen leiden (z. B. Husten, Halsschmerzen, Schnupfen), die auf eine Covid-19-Infektion hinweisen können.

Bei Vorliegen der Punkte 1., 3., 4 und 5. müssen wir darauf bestehen, dass Sie mit der Anreise einen negativen Covid-19-Test (PCR-Test) vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden alt ist.

Die Kostenübernahme für asymptomatische Personen, die in Krankenhäusern oder Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen aufgenommen und behandelt werden, ist durch Ihre Krankenversicherung sichergestellt. Dieses ist mit der am 15. Oktober 2020 in Kraft getretenen neue Corona-Testverordnung zweifelsfrei geklärt.

Auch für Mütter/Väter und Kinder ohne begründeten Verdachtsfall besteht somit die Möglichkeit, sich vor der Anreise in unsere Kliniken freiwillig durch die Inanspruchnahme eines Covid-19-Tests abzusichern. Wir empfehlen Ihnen daher, schon proaktiv am Heimatort eine Testung zu veranlassen, um das Ergebnis auch zeitnah vor der Anreise zu erhalten. Machen Sie davon nach Bedarf Gebrauch. Der Gesetzgeber hat die Möglichkeit nicht grundlos verankert!

Sofern klar ist, dass das Testergebnis erst nach dem Aufnahmetermin in der Klinik mitgeteilt werden kann, melden Sie sich bitte im Vorfeld bei der Klinikverwaltung und stimmen das Prozedere für diesen Sonderfall ab.

Zusätzlich gilt, dass Sie den im Vorfeld bereitgestellten Corona-Fragebogen jeweils negativ beantworten und somit das Risiko, eine Infektion mit in die Klinik zu bringen, minimieren.

Wir freuen uns auf Sie bei uns an der Nordsee!

Ihre

Geschäftsführung und das Mitarbeiterteam der Friesenhörn-Kliniken

Nordseeheilbad Horumersiel & Nordseebad Dangast

Aktuelle Information vom 16.09.2020

Liebe Patientinnen, liebe Patienten!

Das Covid-19-Infektionsgeschehen verändert sich täglich und wir beobachtenund prüfen regelmäßig die Entwicklung. Die Basis hierfür bildet der Situationsbericht des Robert-Koch-Institutes (Seite 3):