Unsere Leitlinien - zurück zur neuen Normalität!

LEITLINIEN für die Wiederaufnahme des eingeschränkten Regelbetriebes in den niedersächsischen Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen für Mütter/Väter und Kinder

Nach der pandemiebedingten behördlichen Anordnung des Landes Niedersachsen wurden auch sämtliche Vorsorge- und Rehabilitationskliniken für Mütter/Väter und Kinder ab dem 18. März 2020 geschlossen.
In den seitdem veröffentlichten Verordnungen gab es leider keine klaren und eindeutig zutreffenden Aussagen zum weiteren Betriebes dieser Kliniken, so dass sich einzelnen Einrichtungen an das Land gewandt haben, um Fragen bezüglich der eigenen Arbeit beantwortet zu bekommen.
Leider gab es hier keine oder zum Teil widersprüchliche Aussagen, die zu Unklarheit und Unsicherheit auf Seiten der Betreiber führten.
In der Folge der Corona-Krise sind dann 25 niedersächsische Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen für Mütter/Väter und Kinder mit Versorgungsvertrag nach § 111 a SGB V zusammengerückt, um sich über die Voraussetzungen für das Wiederanlaufen der Einrichtungen nach der Lockerung von Beschränkungen in Niedersachsen zu verständigen. Hierfür wurden gemeinsame Leitlinien vereinbart, die wir Ihnen hier mitteilen:

Zu den Leitlinien

Das Vorgehen schien auch deshalb alternativlos, da sich im Gegensatz zu Einrichtungen der Individualrehabilitation, die oft eine heimatnahe Versorgung einzelner Patienten durchführen, die auch als Mutter-/Vater-Kind-Kuren bekannten Maßnahmen dadurch auszeichnen, dass Mütter/Väter und Kinder (1 – 12 Jahre) aus ganz Deutschland ihre Belastungen und Erkrankungen in Einrichtungen weit jenseits der häuslichen Umgebung kurieren.
Die Gründe, die dafür sprachen die Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte in Niedersachsen grundsätzlich zu schließen und in einem eingeschränkten „Normalbetrieb“ erst wieder ab dem 22. Juni zu öffnen, sind auch der wesentliche Faktor dafür, dass die niedersächsischen Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen für Mütter/Väter und Kinder die Kliniken überwiegend erst Ende Juni oder sogar noch später wiedereröffnet haben.

Wir befinden uns gemeinsam mit den beteiligten Kliniken im permanenten Austausch mit den zuständigen Ministerien, Gesundheitsämtern und Politikern.

Parallel dazu haben wir eine Petition zu dieser Thematik ins Leben gerufen, die Sie gerne unterstützen können.

Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft der Mutter-/Vater-Kind-Maßnahmen sichern!

Friesenhörn-Nordsee-Kliniken GmbH


21. Oktober 2020